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Die Architektur

Das Konzept des Gebäudes besticht durch seine kompositorische Einfachheit. Die klaren, das Wesentliche widerspiegelnde Formen stehen im Widerspruch zur Hauptfassade, die mit der Beschaffenheit des Geländes in Beziehung treten möchte. Die abwechslungsreiche Landschaft bewegt und verformt die Fassade, die sich in ihre Umgebung einfügen möchte. Und um dieser Beziehung zur Natur und dem Zusammenspiel zwischen Innen- und Außenbereich gerecht zu werden, ist die Fassade aus Glas errichtet; der Blick nach draußen fängt die Magie der Landschaft ein; gleichzeitig dringt die Natur mit ihren Farben, ihren Formen, ihrem Licht in Büros und Werkstätten und durchfl utet das gesamte Gebäude, so als wollte sie es erobern. Das Betriebs- und Verwaltungsgebäude ist bis ins kleinste Detail durchdacht und alle, auch die für BesucherInnen zugänglichen Bereiche sind genauestens geplant.
Betrachtet man das Betriebs- und Verwaltungsgebäude aus der Ferne, fällt der Blick sofort auf die beiden eindrucksvollen und majestätisch wirkenden Berge im Hintergrund: der linke Berg mit seinen Felswänden, welche die unterschiedlichen Gesteinsschichten in Erinnerung rufen, der rechte mit seinen dichten Wäldern, die in den Himmel ragen, im Wind sich wiegen und sich im Herbst gelb verfärben.
Die Hauptfassade des Gebäudes spiegelt eben dieses Naturschauspiel wider, die Gesteinsschichtung im Hintergrund, wieder gegeben durch die dunklen und hellen Trespa-Elemente, durchdrungen von der einzigartigen und unnachahmbaren Natur, mit der sie in Beziehung steht, dargestellt durch das Goldgelb der Welle des Lebens, die das Gebäude umrahmt und von einer Kraft geformt wird, die nicht dem Wind zuzuschreiben ist, sondern vom Menschen stammt.
In der Innengestaltung werden abstrakte Begriffe mit realen Bildern in Zusammenhang gebracht.
Der erhabene Blick, der beobachtet, aufnimmt, erforscht, das Wort, wesentliches Element der Kommunikation der Menschen untereinander sowie des Dialogs zwischen Mensch und Natur, bis zur Aufl ösung der gesamten Struktur, die bei nächtlicher Beleuchtung
zu einem künstlichen Wald wird, bestehend aus vertikalen Elementen, welche die Phantasie bewegen.


Arch. Enrico Massagrande


 

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